Ried:Botschafter:innen Frastanzer Ried

Die 3. Klassen der Mittelschule Frastanz haben sich im Schuljahr 2025/26 unter der Anleitung der Regionsmanagerin Romana Steinparzer mit einem einzigartigen Juwel in ihrer Gemeinde befasst: dem „Frastanzer Ried“. Durch das kunstvolle Portraitieren und Beschreiben von Arten und Lebensräumen, aber auch durch Interviews mit Menschen, die das Ried nutzen, ist den Schüler:innen die Bedeutung dieser vielfältigen Landschaft richtig bewusst geworden.

Copyright: RM ESG

Schulprojekt der besonderen Art

Von Herbst 2025 bis Sommer 2026 befassten sich die Schülerinnen und Schüler der Klassen 3a und 3b intensiv mit dem Europaschutzgebiet Frastanzer Ried und seinen Besonderheiten – mit großartiger Anleitung durch die Lehrerinnen Susanne Häusle, Cornelia Werle und Caroline Thurnwalder, begleitet durch Regionsmanagerin Romana Steinparzer und mit Inputs von Matthias Decker vom Drei-Schwestern-TV.

Welchen Wert hat das Frastanzer Ried?

Genau diese Frage stellten die Ried:Botschafter:innen einer Landwirtin, den Stadtwerken Feldkirch, Besucherinnen und Besuchern des Riedes und auch der besondere Kammmolch stellte sich diese Frage. Interaktiv können die spannenden Antworten auf vier der zehn Thementafeln direkt im Ried mit dem eigenen Smartphone abgerufen werden.

RIED-Galerie

Auch künstlerisch haben sich die Drittklässlerinnen und Drittklässler der Mittelschule Frastanz mit den Tieren, Pflanzen und Lebensräumen im Europaschutzgebiet auseinander gesetzt. Neben selbst entworfenen Texten können die sehr unterschiedlich portraitierten Schutzgüter auf sechs Tafeln im und um das Frastanzer Ried bestaunt werden.

Insgesamt sind zehn ansprechende Informationstafeln über das Frastanzer Ried verteilt. Sie sollen das Bewusstsein für das Europaschutzgebiet Frastanzer Ried schärfen. Die Ried:Botschafter:innen haben den Wert des Frastanzer Riedes für Landwirtschaft, Wassernutzung, Artenvielfalt und Freizeitnutzung in Kurzvideos niederschwellig und kindgerecht herausgearbeitet und einmalige Portraits zu besonderen Lebensräumen, Tier- und Pflanzenarten im Europaschutzgebiet geschaffen.

Für die Ried:Botschafter:innen ist nun eines klar: Wir alle müssen uns für die Vielfalt der Lebewesen und ihre Lebensräume einsetzen.“ In diesem Sinne steht dem behutsamen und bewussten Erlebnis Frastanzer Ried nichts mehr im Wege – viel Spaß beim Staunen und Lernen.

Ein großer Dank gilt allen voran den Schülerinnen und Schülern sowie Lehrerinnen der Mittelschule Frastanz für das Engagement und die großartige Gestaltung der Informationstafeln. Zudem geht der Dank an alle Mitwirkenden an der Konzeption und Gestaltung der Tafeln und der Interviews – sei es als Interviewpartner:in oder Fotogeber:in, aber auch der Agrargemeinschaft Frastanzer Ried, der Marktgemeinde Frastanz und den Stadtwerken Feldkirch für die Möglichkeit der Tafelaufstellung. Dieses Projekt wird unterstützt mit Mitteln des Landes Vorarlberg und der Europäischen Union.

Ein großes Lob an das Engagement und Durchhaltevermögen der Ried:Botschafter:innen © Regionsmanagement Europaschutzgebiete

Das stolze Team des Interviews mit dem Kammmolch (Tafel Artenvielfalt) ©Mittelschule Frastanz

Erarbeitung der Interviewfragen ©Mittelschule Frastanz

Ried:Botschafter:innen erfahren beim Interview vom Wert des Riedes für die Landwirtschaft © Mittelschule Frastanz

Die Künstlerinnen der 3a © RM ESG

Das engagierte Lehrerinnenteam der Ried:Botschafter:innen © Mittelschule Frastanz

Der Wert des Riedes für …

Im Fokus des Projektes steht der Wert des Frastanzer Riedes. Schülerinnen und Schüler interviewten eine Landwirtin, den Leiter des Wasserwerks im Frastanzer Ried, Menschen, die ihre Freizeit im Ried verbringen und die Regionsmanagerin als Sprecherin für den im Gebiet vorkommenden Kammmolch zu genau diesem Wert des Riedes für sie. Einblick in die vielfältigen Nutzungen, die im Frastanzer Ried passieren und in die unterschiedlichen Arten und Lebensräume gewähren die 10 Thementafeln, die verteilt über das Frastanzer Ried aufgestellt wurden:

Mit Unterstützung von Land und Europäischer Union
Projektbeschreibung: Regionsmanagement Europaschutzgebiete Vorarlberg

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