Jahresbericht 2022 - Regionsmanagement Europaschutzgebiete
»Ein Rückblich auf 2022«
Jahresbericht 2022 Regionsmanagement Cover
Abendstimmung im Ried
Das vergangene Jahr 2022 war zu Beginn noch weiterhin von der Corona-Pandemie geprägt. Durch die generellen Beschränkungen war das Arbeiten in vielen Bereichen limitiert. Betroffen davon waren insbesondere jene Arbeitsbereiche, die mit Öffentlichkeitsarbeit und Vernetzung zu tun hatten. Durch großen Einsatz konnten aber die meisten der vorgenommenen Ziele dennoch erreicht werden. Personelle Änderungen und damit zwischenzeitlich auch
eine deutliche Verjüngung für das Regionsmanagement gab es in der Region Rheintal. Mit den beiden engagierten Regionsmanager*innen Ellen Rupprechter (bis Ende Juli) und Jakob Tschegg (ab Anfang Juni) konnte die Arbeit in der Region Rheintal aufrecht erhalten bleiben. Mit August kam dann schließlich Petra Häfele aus ihrer Karenzzeit zurück. In den Sommermonaten wurde das Regionsmanagement zusätzlich von der qualifizierten Jungbiologin Michaela Maislinger im Rahmen eines Praktikums unterstützt.
Der große Leistungsumfang des Regionsmanagements zeigt sich neben der eigentlichen Schutzgebietsbetreuung in der Mitbegleitung von Ausschreibungsverfahren, der Entwicklung von Leitfäden für Managementpläne und GIS-Datenformate und der Mitarbeit bei Verordnungsnovellierungen.
Langjährige Monitoringprojekte und Pflege- und Erhaltungsmaßnahmen wurden fortgeführt und durch neue Projekte, wie die regionsübergreifende Kartierung der Haselmaus, ergänzt.
Trotz der Corona-bedingten Einschränkungen und personellen Rochaden konnte das Regionsmanagement wieder auf altbewährte Strukturen mit Partner*innen in den einzelnen Regionen bauen, ohne die eine derart umfangreiche Betreuung der Schutzgebiete gar nicht erst denkbar wäre. Gebietsbetreuenden, Waldaufsehern, Vereinsmitarbeiter*innen und Gebietskenner*innen, die mit ihrem Wissen um die Schutzgebiete und ihrer außerordentlichen Einsatzbereitschaft für den Erfolg der Schutzgebietsbetreuung maßgeblich mitverantwortlich sind, gebührt ein besonderer Dank der Regionsmanager*innen.
Wir wünschen beim Lesen unseres Jahresberichts 2022 viel Freude und bedanken uns für das Interesse.
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